erstellt von fauna vor 2.9j
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viele Fragen- Examen Chirurgie


Hallo,
ich habe morgen meine Prüfung am Patienten in der Chirurgie
und natürlich kommen einem kurz vor dem Startschuss viele Fragen in den Kopf, die vielleicht etwas lächerlich erscheinen?!

Irgendwie habe ich das Gefühl das ich mit meinem Maßnahmen keine 30 Minuten füllen kann.


- ich habe keine Ideen bei Unterschenkel oder Knieverletzungen den patienten zu fordern, außer die Standartnummer der aktiv assistiven Mobilisation..., hat jemand für mich gezielt Übungen die ich nutzen kann? Das ich Haltemomente einsetzen kann um mehr variationen zu haben ist mir bewusst, nur da hörts dann auch schon auf... Ist Quadricepstraining im Banküberhang erlaubt? Patellamobi immer sinnvoll? Kurzer Fuß kontraindiziert?
- bei Schultergelenksecksprengungen ist da eine Scapula Mobi kontraindiziert? mit welchen Geräten lässt sich am besten Üben- vielleicht mit Beispielen wie weit ich gehen darf (in der Frühphase)


danke im Vorraus
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Thema: viele Fragen- Examen Chirurgie

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vor 2.9j
physangel
16.07.2009 19:51

hmm, zu deinem behandlungsproblem wg. unterschenkel/Kniepatienten...
also ich würde einfach statt der dauernden lokalen behandlung auch so sachen machen, wie pnf stützmuster der oberen extremität, was ja auf das gehen mit uagst sprich krücken vorbereitet!
außerdem müsste übungen mit unterschenkelüberhang erlaubt sein, was sollte auch dagegen sprechen. ich würde nur nicht widerstand noch dagegen setzten. patellamobi ist sicher sinnvoll, wenn diese eingeschränkt ist!
dazu noch was, willst du das rein passiv machen?
wir machen es als so, dass du die patella nach kaudal schiebst, der patient sie aktiv hochziehen soll. super resorptionsförderung gegen intrakapsulären erguss, außerdem lernt der pat. sein quadriceps isometrisch zu aktivieren. aber manchmal ist es ziemlich schwierig das dem patienten beizubringen!
wir haben als übung noch die fersenschaukel?! damit kannst du schon mal ein bisschen die beinachsen einstellen! kennst du die? dazu beine leicht anstellen, und dann nur das OSG in Plantaflex/Dorsalext bewegen lassen, dadurch wird das knie automatisch mitbewegt, da die ferse an ort und stelle bleiben muss!
das ist erstens eben beinachsentraining, du kannst dem patient ja sagen er soll die knie immer schön auseinander halten usw. und zweitens ist es eine schonende monilisation vom knie, und drittens eine Thromboseprophylaxe. und je besser der patient, in flex kommt, desto mehr kannst du ihn das bein anstellen lassen!

hoffe ich konnte dir etwas helfen!
LG

vor 2.9j
fauna
17.07.2009 19:42

hallo,
auf jeden Fall danke für die Antwort.. kam leider zur spät.

Hatte heute einen Bandscheibenpatienten in der Chirurgie weil kein anderer da war..
Bin mir ganz doll unsicher ob ich das alles so richtig gemacht habe, aber bei einer Kontraindikation hätten die doch abgebrochen oder?

Die Patientin war 3 Tag Post OP - kam im Rollstuhl- also habe ich gedahct dürfte der normel Sitz ja nicht kontraindiziert sein oder?
habe jetzt nicht wirklich auf den hohen sitz geachtet.

habe Stemmführung nach Brunkow gemacht.. kurzen Fuß im hohen Sitz und etwas Gangschulung...

Sie soll morgen schon nach Hause, da war doch dann nix verkehrt ? ;(

hab ein blödes Gefühl- mir wurden in der Reflexion ja keine Fehler aufgezeigt, aber trotzdem könnte es doch sein das ich wegen vieler kleiner fehler durchgefallen bin? Weil die sagen ja nix, macht mich echt wahnsinnig gerade :(

vor 2.9j
physangel
18.07.2009 13:39

also ich glaube auch, dass wenn du was gravierend falsch gemacht hättest, sie abgebrochen hätten...
und brunkow ist gerade bei ws-patienten doch immer gut!
hätte ich auch gemacht!
LG