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Klinische Tests – Assesments - Teil III


Klinische Tests und Assesments Teil III

Der Goldstandard

Wenn wir Testen haben wir meisten das Problem das wir nicht wissen wie gültig der Test ist. Wir wissen nicht wie reliabel (zuverlässig) der Test ist. Viele Schüler, Studenten, Kollegen und Patienten meinen noch immer das ein positiver Test eine Diagnose sofort bestätigt. Nichts ist leider mehr wahr! Betrachten wir eine Krankheit als ein Mörder. Selten erwischen wir ein Mörder mit der Mordwaffe in der Hand, am Tatort, während er gerade das Opfer umnietet. Nein, wir müssen in mühsamste Kleinarbeit versuchen Beweisstücke und Indizen zu sammeln um den Übeltäter zu überführen.
Finden wir aber den Mörder mit der Mordwaffe in der Hand an der Leiche und ist das ganze auch noch mit eine Überwachungskamera aufgenommen, ist das der fast 100%iger Beweis das der Täter schuldig ist. Wir haben ihn überführt.



Dieser fast 100%iger Beweis gibt es auch für viele unsere Testen und Assesments (allerdings lang nicht für alle). Die Explosionsartige Entwicklung von technische Fähigkeiten im letzten Jahrhundert hat die Diagnosemöglichkeiten sehr stark erhöht. Diese Diagnose- und Messmöglichkeiten sind aber selten in den klinischen Alltag möglich. Da müssen wir uns verlassen auf relativ einfache und kostengünstige Verfahren.
Wenn wir jetzt ein Goldstandard haben können wir die Reliabilität (Zuverlässigkeit) dieser Tests in Studien bestimmen. Es ist für den klinischen Alltag also wichtig zu wissen wie ein Test/Messung abschneidet gegenüber den Goldstandard um den Wert für die Praxis ein zu schätzen.


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Thema: Klinische Tests – Assesments - Teil III

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