Es ist eine Technik, die wir in der Osteopathie sehr häufig verwenden, um Zonen mit erhöhter Spannung zu behandeln. Wenn es im Körper zu Dysfunktionen kommt, sind immer mehrere Strukturen betroffen.
Bei dieser Technik sucht man den schmerzhaften Punkt im betroffenen Muskel und führt eine ischämische Kompression durch. Danach nähert man den zu behandelnden Muskel seinen Ursprung an, bis der Schmerz weniger wird. In dieser Position bleibt man dann mindestens 90 Sekunden. Danach sollte die schmerzhafte Stelle kaum mehr bis gar nicht mehr spürbar sein.
Durch die Myofasziale Release- (muskulär-faszielles Loslassen) Technik wird die Spannung aus der betroffenen Muskulatur genommen und es kommt zu einem Spannungsausgleich in den umliegenden Geweben. Gleichzeitig hat es Einfluss auf die damit verbundenen Faszienzüge, welche damit teilweise korrigiert werden.
Wenn du nach Fobis schaust solltest du aber dich informieren nach was für
ein Konzept gearbeitet wird.Weil myofasciale Releale ist ein Überbegriff.
Es gibt nicht nur die Osteopathische Richtung sondern, auch die Rolfer Richtung:
z.B Deutsche Gesellschaft für Myofascial Release [Rolfer)
Neuromuskuläre Therapie (NMT) nach Stanley Lief und deren Weiterentwichlung
vom Osteopathen Leon Chaitow
Zum Reinlesen würde ich Anatomy Trains/ Myofasziale Leitbahnen von Tom Myers
empfehlen.Dort werden die Fascien beschrieben und deren Funktion.Kann man auch
lesen wenn man noch keinen Kurs in den dingen gemacht hat und man kann bestimmte
sachen auch mit anderen Techniken abwandeln.Das Buch hat mich damals auch wieder
veranlasst sich mit der Bindegewebsmassage auseinander zusetzen.
Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Kaffee zu trinken und schlechte Bücher zu lesen ;).
Der ganze Körper - vom Scheitel bis zur Sohle - steht im unmittelbaren Zusammenhang, es wird nur nie so gelehrt. Dadurch dass so viele Konzepte entwickelt wurden, kam es zum Scheuklappendenken zum Quadrat hoch x.
Anatomie, Physiologie und Biomechanik bringen dich weiter als jedes Konzept !!!
Hi Trigger37,
ja mit den Konzepten ist das immer so eine Sache.Da hast Du nicht ganz unrecht.
Da habe ich schon Kollegen erlebt,die nur eine Schiene fuhren und das Hirn
am Kleiderbügel hingehängt haben.Darum sind mir offene Systeme lieber wo man
verschiedene Sichtweisen zuläßt als nur das engstirnige.Nach dem Motto,so wie
du es gelernt hast, so mußt du es machen.Finde das ist auch Bullsh..
Zu dem Buch muß ich sagen, es hat mir mal ein Rolfer empfohlen auf einer Myofascial Fortbildung und es ist nicht dogmatisch geschrieben.Das Buch ist
für alle offen, ob Physio,Masseur,Osteopath u.s.w.
Anatomie, Physiologie und Biomechanik sollte eigendlich Grundveraussetzung sein:))
Und das mit dem Kaffee und schlechte Bücher stimmt auch:))
Dann mal schöne grüße ins schöne Österreich und noch einen guten Rutsch
Ralph
p.s Wie hat mal ein 95 jähriger zu mir gesagt: Wer aufhört besser zu werden,
der hört auf, gut zu sein:))))
08.12.2007 21:01
Bei dieser Technik sucht man den schmerzhaften Punkt im betroffenen Muskel und führt eine ischämische Kompression durch. Danach nähert man den zu behandelnden Muskel seinen Ursprung an, bis der Schmerz weniger wird. In dieser Position bleibt man dann mindestens 90 Sekunden. Danach sollte die schmerzhafte Stelle kaum mehr bis gar nicht mehr spürbar sein.
Durch die Myofasziale Release- (muskulär-faszielles Loslassen) Technik wird die Spannung aus der betroffenen Muskulatur genommen und es kommt zu einem Spannungsausgleich in den umliegenden Geweben. Gleichzeitig hat es Einfluss auf die damit verbundenen Faszienzüge, welche damit teilweise korrigiert werden.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.