erstellt von alpenheidi vor 2.7j
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Hemiplegie nach Trauma vor mehreren Jahren bei Judendlichen


hey hey hallo :-)

Ich bin weit weg und konfrontiert mit ein paar Judendlichen mit Hemiplegie nach Traumas in der Kindheit.
Hey, mal ehrlich, was kann man da noch behandeln?
Ok, Ausgleich Beinlangendifferenz, orthopadische Hilfsmittel (Spitzfuss), Linderung der Spastik, Dehnungen, Gleichgewichtsubungen..
Hm, ja ich weiss, man kann viel machen.. Aber was hilft oder erleichtert wirklich??

Liebe Grusse!!


ursa

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Thema: Hemiplegie nach Trauma vor mehreren Jahren bei Judendlichen

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vor 2.7j
alpenheidi
13.09.2009 16:19

hm.. bin ich nur zu ungeduldig oder findet ihr meine fragenstellung so doof oder einfach nur langweilig?
:-)

ich bin weit weg, bedeutet, irgendwo tief im himalaya.. auf meinem weg durch china bin ich hier auf dieses hilfsprojekt gestossen, sie bauen ein physiotherapiezenter. leider haben die angestellten therapeuten keine ausbildung, sind aber gute leute mit der ehrlichen absicht, ihren landsleuten zu helfen. und so als leihen machen sie ihre arbeit wirklich gut! wo man doch wieder sehen kann, wieviel von unserem konnen in der ehrlichen absicht liegt..

gut, ich bin hier als rucksacktourist eingetrudelt und habe mich entschlossen, hier ein paar monate mitzuarbeiten.
nun im moment habe wir ein paar jugendliche, die sich in ihrer kindheit eine hemiplegie zuzogen. etwa 10 jahre spater, namlich jetzt, wird dies zum ersten mal therapeutisch behandelt.

nun nochmal meine frage: was kann man da noch erwarten?
ich brauche keine ubungsbeispiele oder sowas.. ich mochte nur meine meinung bestattigt oder diskutiert haben.. meiner meinung nach, durfen sich diese patienten nicht allzu viel hoffnung machen und die therapie ist hauptsachlich auf vermeidung sekundarschaden ausgerichtet. wie orthopadische versorgung, kontrakturprophylaxe (oder mobilisation der bereits bestehenden), dehnung muskulatur (minderung der spasik zb.).. was noch?

hey, ich hab nicht so viel erfahrung in neurologie, so neuro-freaks, helft mir doch ein bisschen.. :-)

smile

vor 2.7j
physangel
13.09.2009 17:15

ich bin da ähnlicher ansicht wie du.
wirklich viel dürfte da nicht mehr zu machen sein.
wenn ein muskel spastisch ist, und das über so langen zeitraum wird der antagonist ja umgebaut, d.h. selbst wenn du die Spastik gut löst wird das nicht viel helfen, weil der antagonist nicht mehr wirken kann!
also wie du schon sagtest: versuchen sekundärschäden zu vermeiden.
also das wäre auch meine ansicht!

vor 2.7j
alpenheidi
14.09.2009 05:13

danke, siehst du, so 'klare' fakten, wie, dass der antagonist umgebaut wird, daran hab ich gar nicht mehr gedacht.
bitte weiter.. mein "physio-hirn" braucht etwas auffrischung..

vor 2.7j
physangel
14.09.2009 17:02

ohje, was soll ich noch mehr sagen....
es heißt ja allgemein, was nach zwei jahren nicht wieder da ist, kommt auch eher nicht wieder!
was du vielleicht noch probieren könntest wäre so sachen wie sensibilitätsschulung.
können die betroffenen denn laufen?