an mich wurde gerade eine Frage herangetragen zu der ich gern mal eure Meinung hätte.
"Haben Muskeln ein 'Gedächtnis', sodass ein einmal trainierter Muskel nach zwischenzeitlicher Abschwächung schneller wieder trainierbar ist?"
Meine These: bei Training werden die Muskelzellen ja nicht hyperplastisch sondern "nur" hypertroph - werden also nicht mehr sondern nur größer. Allerdings vermute ich, dass die Energiedepots in der Muskelzelle sich durch Training vermehren können - nur bleiben die dann da?
Im konkreten Fall basiert die Frage darauf, dass derjenige 2 Jahre lang nicht viel gemacht hat und jetzt wieder trainieren will. Ich denke, dass nach 2 Jahren kaum ein metabolischer Vorteil mehr übrig ist, wenn er nicht sehr viel vorher trainiert hat. Wobei er indiesem Fall sicher einen Trainer gehabt hätte, der ihm auf die Finger geklopft hätte, wenn er nicht abtrainiert.
Meinungen?
Mfg Stephan
Nichts muss für immer so sein, nur weil es immer so gewesen ist.

13.11.2005 12:56
Und das bleibt doch auch erstmal eine Zeitlang ohne Training erhalten. Denke, dass es da wirklich auf die vorherige Dauer des Trainings ankommt.
Wieso sind Sportler so schnell wieder fit (mal abgesehen von der optimalen ärztlichen und physiotherapeutischen Versorgung)?
Allerdings glaube ich nicht, dass nach _zwei Jahren_ noch so viel "übrig ist", dass man nicht bei Null anfangen muss.
Der Körper arbeitet ökonomisch: alles, was nicht gebraucht wird, wird einfach abgebaut.
Gruß Eva