Eine Bekannte von mir hat folgende Diagnose: Hüftdysplasie, Hyperlordose und ein Gleitwirbel.
Sie hat trotz KG Schmerzen im Kreuzbein und LWS, dass sie auf dem Boden liegen muss.
Sie vermutet das der Ischias rumzickt.
Die Schmerzen ordnet sie bei 9 ein, Rheumabad von Kneipp helfen leicht, aber Analgetika schlagen nicht mehr groß an.
Die Art des Schmerzes ist dumpf, ziehend, ins linke Bein ausstrahlend.
Ihr Physio meinte es gäbe keine Übungen, die sie zu hause alleine machen kann.
Ich meine aber es geht immer.
Würd ihr jetzt u.a. Stabilisationsübungen für die WS geben.
Was ist eure kompetente Meinung?
Im voraus schon mal danke, gruß ich
12.07.2008 09:50
kein leichter Patient. Ich glaube zu viel pauschal von hier zu sagen ist kaum möglich. Von hier aus und mit den wenigen Informationen würde ich sagen, dass die Bandscheibe die Ursache ist. Wäre es eine Rückenmarksgeschichte durch den Gleitwirbel, wären Beidseitige Beschwerden die Folge.
Zuhause geht auf alle Fälle Wärme und Stufenlagerung würde ich testen; sollte zu 78,53% auch helfen.
Wenn du bei ihr bist, dann kannst du über 3d Techniken versuchen dem Rücken was gutes zu tun, oder über Massagen oder vielleicht auch über sanfte Traktion, oder .. volles Repertoire.
Jetzt wirds schwer, was Übungen angeht. Bei dem Schmerz müsst ihr einfach zusammen ausprobieren, was machbar ist. Sie sollte Übungen nahezu schmerzfrei durchführen. Konkret denke ich an Brunkow, vielleicht Bauchmuskulatur oder Stabilisationsübungen durch minimale Bewegungen von den Armen her bei ordentlicher Grundspannung.
Da hilft nur genau Befunden wo die Ursache genau liegt und da rangehen.
Was der Physio sagt: geht nicht, gibts nicht!