erstellt von davidoff vor 1.1j
434x betrachtet

keine übungsgeräte o.ä,


ich hab schon praxen gesehen da gibt es keine sprossenwand, keine therabänder, stäbe, o.ä., sondern nur liegen und sonst nix.
aber gerad als berufsanfänger und ohne mt ausbildung macht man ja einfach viel übungen und keine manuelle. ist das dann nicht ungünstig? wie seht ihr das?

Antwort schreiben

Thema: keine übungsgeräte o.ä,

Formatierungsmöglichkeiten: [b] ~ [i] ~ [img] ~ [quote] ~ [url] - Hilfe

Login:
vor 1.1j
value
09.04.2011 19:54

sicherlich, so hat man ja keine vielfalt und kann nicht auf übungsgeräte zurückgreifen um auch übungen zu variieren oder zu erschweren.

vor 1.1j
davidoff
09.04.2011 20:14

und wie macht man das dann am besten in so nem fall? selber geräte anschaffen und mitbringen? fraglich ob das erwünscht ist..

vor 1.1j
value
09.04.2011 20:58

also ich würd erstmal fragen welches ziel sie denn verfolgen und obs bis jetz immer ohne geräte ging und was die leute dort dann tun, denn selber mitbringen is ja egtl bzw sollte ja egtl nich deine sorge sein.

was werden denn dort für pat. behandelt?

vor 1.1j
physiobbg
10.04.2011 19:37

hallo, ist natürlich nicht so schön, wenn nichteinmal das klassische theraband in einer praxis ist. ist denn das überhaupt erlaubt keine sprossenwand zu haben? ich weis daß wenn man ne praxis eröffnet daß es da richtlinien gibt, wie ne praxiseinrichtung auszusehen hat. Aber ne sprossenwand müsste eigentlich immer dabei sein ob man sie braucht oder nicht.

Ob man mit geräte arbeitet oder nicht bleibt ja dem therapeuten überlassen. Es gibt therabeuten die arbeiten viel mit geraäten, schon die ganze zeit, und aufeinmal gibt es dieses arbeitsinstrument nicht, ist etwas blöd.

Nur finde ich sollte man sich nicht immer nur auf die geräte verlassen. Bei bestimmten sachen mag es sinnvoll sein, wenn es um kraft, stabilisationen usw geht. Ich finde aber die mischung macht es aus.
Die erfahrung zeigt, daß man positivere feedbacks von patienten bekommt wenn ich als therapeut da richtig rangehe. Die patienten fühlen sich dann "BEHANDELT" und nicht immer wenn ich ihnen übungen zeige. Es kommt natürlich immer darauf an was vorliegt. Aber viele pathologien lassen sich ohne großen gegenstände, trainingsapparate gut bewältigen. Man muß immer daran denken was hat der patient, was ist das problem, welche struktur ist betroffen. Ohne mt, ist es klar schwieriger, aber auch hier bruacht man nicht unbedingt geräte. Wenn du kräftigen möchtest brauchst du doch nicht unbedingt gewichte theraband. Dann mach es doch mit PNF z.b. und warum sollte man als berufsanfänger immer nur viele übungen machen? Eine aneinanderreihung von übungen ist für mich keine behandlung. Als übung für zuhause oder wenn es darum geht, was zu stabilisieren, (wirbelsäule, auf trampolin, oder kniegelenk) ball zuwerfen ect. o.k.
Aber auch ohne mt, kann man doch mal ran an eine schulter, den patienten bei schulterproblemen in seitlage behandeln, und viele funktionsmassagen machen, mit gleichzeitiger triggerpunktbehandlung. Auch wenn du keine mt hast, ich denke mt in der schule hast du doch bestimmt gelernt, ein paar so grundtechniken, die kannst du doch anwenden. ABer stimmt ohne mt ist es schwierig. Aber geräte bräuchte man nicht unbedingt. nur frag ich mich was ist wenn tatsächlich mal ne knieartroskopie in die praxis kommt und es hauptsache um stabilisation geht, gut zu stabiliseren, ohne labile unterlage oder bälle ect, ist es ziemlich schwer.
gruß thomas