mache seit gestern mein erstes praktikum meiner ausbildung(bin im 1.)
4 wochen in einem rehazentrum im fachgebiet ortho/chirugie.
es ist der totale horror.
der gestrige tag begann damit das man mir kaum als ich mich vorstellte 4 rezepte in die hand drückte und ich bereits am ersten tag 4 patienten behandeln mußte die ich zuvor noch nicht mal gesehen hatte.und das alleine!
beispielsweise muß ich sachen behandeln,wobei ich mir unsicher bin ob die methode richtig.beispiel:supraspinatus-syndrom.da hieß es friktier mal ein bißchen die ansatzsehne und massiere mal dort ein wenig und du machst das schon.
der chef hat mich heute noch nicht mal wahrgenommen,kein wie gefällst dir hier,kommst du klar,hast du fragen.
ich habe als praktikant eines tagesbehandlungsplan wie ein profi.
muß morgen früh beispielsweise eine cervicalgie,ein hws-bws syndrom bei einem patienten mit herzbeschwerden,eine Coxarthrose und linke schulter postop behandeln.
ich weiß nicht was ich speziell durchführen muß.
ich kriege das rezept in die hand gedrückt und soll gleich professionell arbeiten.aber das kann ich nicht!
ich sollte mich sogar als aushilfs-pt ausgeben,weil der chef meinte ein behandelnder praktikant macht sich bei den patienten nicht so gut.
die kollegen haben immer was zu tun,ich muß mich förmlich aufdrängen um was zu erfahren.kein ansprechpartner,kein mentor der einem zur seite steht.
hauptsache in der kabine malochen und so tun als würde man alles richtig machen.
mein mitschüler der ebenfalls dort ist(wir sehn uns nur beim schichtwechsel)
ist ebenfalls total frustriert und überfordert.
und ich habe jeden morgen schiss zum praktikum zufahren,weil ich angst habe
den anforderungen nicht gewachsen zu sein.
manchmal denke ich ich muß doch schon viel wissen und fähig sein patienten zu behandeln.aber ich bin doch erst 7 monate in ausbildung.
die leute vom praktikum wissen das ich erst schüler im 1.bin,aber ich fülle schon ihre patientenlücken.
wißt ihr..ich bin total frustriert und meine motivation ist auf dem tiefstpunkt.
ich habe keine lust mehr auf dieses scheiß rehazentrum,es bereitet mir jeden morgen übelkeit.
ich bin total auf mich allein gestellt.
ich will zwar keine memme sein,aber ich brauche eure unterstüzung.
was habt ihr für erfahrungen mit praktika gemacht?vielleicht die gleichen?
meine schule will ich vorerst noch nicht kontaktieren.
erst eure meinungen!
ist das der alltag eines praktikanten.?
wenn das der alltag ist,na dann....
schreibt eure meinung dazu,alles!!
sw78
23.11.2004 22:22
Vorbereitung aufs Praktikum war sehr gut und da die Klapp-Schule im Klinikum integriert ist, kommen die Dozenten auch sofort vorbei, bzw. schauen immer mal wieder rein, damit auch alles glatt laeuft.
Patienten werden nach Faehigkeitslevel des Schuelers ausgewaehlt, somit wird man sanft eingefuehrt.
Tut mir leid zu hoeren, dass es bei Dir so hart ist...