Ich bin neu hier im Forum und hab da eine Frage.Ich bin z.Zt. in einem Therapiezentrum für leichte bis schwerbehinderte Kinder und junge Erwachsenen.
U.a. habe ich Patienten (von 17- 30 jahren) mit ICP und schwerer Tetraparese. Ich würde mich über Tipps von euch freuen, wie ich solche Patienten adäquat behandeln kann. Also ich behandle die Kontrakturen, versuche mittels Bobath Bewegungsabläufe anzuregen und hab auch schon Vojta probiert aber habe nicht so das Gefühl, dass das so toll ankommt. Da meine Anleitung nicht so der Hit ist,wende ich mich an euch und würde mich riesig über ernst gemeinte Ratschläge freuen!
Grüße

05.02.2007 14:14
ich kann dir nur aus meiner Erfahrung berichten, die ich gerade in meinem Pädiatrie Praktikum gemacht habe (Neurologie hatte ich noch nicht)
Also ich habe beobachtet, dass Patienten (egal ob Kind oder Erw.) ganz unterschiedlich auf Bobath oder Vojta ansprechen. Ich habe für Vojta ein besseres Gefühl bekommen, als ich selber mal eine Behandlung in einer Therapiepause bekommen habe. Lass dir doch einfach mal die Grundpositionen an dir zeigen, auch die Druckpunkte über längere Zeit gehalten, und achte selber darauf, wie dein Körper reagiert. Das ist dann ein ganz anderes Gefühl, wenn du an den Patientan dann heran gehst.
Gruß